
Diesen
Weg muß ich alleine gehen mit vier Beinen und ohne Dich, mein zweibeiniger
Freund.
Der laue Wind wird wieder kühler wehen Die Sonne früher
untergehen
Bis wir beide wieder sind vereint.
Ich weiß,
Du wirst sehr traurig sein Und manche Träne um mich weinen
Unsere Wege
mußt gehen Du nun ganz allein Doch laß nicht zu viel Trauer in Dein
Herz hinein
bis die Sonne wird wieder über uns scheinen.
Verwandte
Seelen wie wir, entfernen sich niemals so weit daß sie ihr Klingen nicht
mehr spüren.
Sie bleiben sich nahe, jenseits der Gefüge von Raum
und Zeit Ihrer Seelenmelodie Einzigartigkeit
wird sie wieder zusammenführen,
darum
mein teurer Freund lass mich nun gehen und sei für eine neue Begegnung bereit.
Links von der Regenbogenbrücke werden wir uns wiedersehen und mit sechs Beinen
unseren Weg wieder zusammen gehen an einem anderen Ort, zu einer anderen
Zeit.
© 2001 by Andreas
Grasl
Der
letzte Weg
Der letzte Weg - Wenn es soweit ist
Bin ich dereinst
gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält ständig mich
wach -
Was Du dann tun musst - tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren
sein.
Das Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht
zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
muss Deine
Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten zusammen in Jahren voll
Glück
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest
doch nicht, dass ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich
frei.
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur - bitte bleibe bei
mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen
kommen zur Ruh.
mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
es
war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal.
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht,
wenn Du es einst bist,
der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren
beide so innig vereint.
Es darf nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.
Autor: unbekannt
